Archiv der Kategorie 'Über uns'

Bildungsstreik Lüneburg startet Wettbewerb für bessere Bildung – Jetzt mitmachen!

1. Schreibe deinen Wunsch für bessere Bildung auf!
2. Bastle einen Bildungs-Botschafter damit & postiere ihn öffentlich
3. Foto machen und poste es einer Landtagspartei bei Facebook!
Aufgabe
Wir wünschen uns gute und faire Bildungs-Chancen für alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen – unabhängig vom Elternhaus.
Für ein öffentliches Bildungssystem mit guten Kitas, Schulen, Berufschulen und Unis.
Dies wollen wir mit dieser Aktion sichtbar machen und fördern!
Beschreibung
Die Landtagswahlen stehen vor der Tür – Zeit deine Forderungen für bessere Bildung an die Landtagsparteien zu richten.
Wir – eine Gruppe von Studenten und Schülern – haben die Aktion „Post it! Deine Wünsche für eine bessere Bildung“ gestartet um zu zeigen, dass wir jede Menge Wünsche und Ideen für eine bessere Bildung haben. Mach mit!
Mehr Infos findet ihr unter: http://www.facebook.com/PostIt.DeineWuensche

NÄCHSTES TREFFEN DES AKTIONBÜNDNIS

Comic zum Startwochenprotest: Poster für Rösler

Das Aktionsbündnis Bildungsstreik Lüneburg begleitete die Begrüßungsrede von Philip Rösler zu Beginn der Startwoche mit einer satirischen Aktion. Als Jungliberale verkleidet zogen sie mit Transparenten vor das Rednerpult. Dabei forderten sie unter dem Titel „Wissenschaft mit Wirtschaftskraft“ mehr unternehmerischen Einfluss an der Universität. Um dies auch in der Außendarstellung zu repräsentieren, bedürfe es einer Umbenennung der Leuphana Universität in „Leufirma“, so die Jungliberalen.
Protest zur Startwoche 2012 (c) Aktionsbündnis Bildungsstreik
Im Anschluss an die Begrüßungsrede warben sie im Hörsaalgang unter dem Motto „Wer arm ist braucht doch keine Bildung“ für 5000 Euro Studiengebühren. „Es kann nicht sein, dass bildungsferne Schichten den Lehrbetrieb weiterhin bremsen“, so eine Jungliberale. Die Erstsemester wurden in aufdringlicher Art und Weise ermahnt sich ihre Mitstudierenden genau anzuschauen, denn nicht jeder habe das Recht eine Universität zu besuchen. Auch die im Voraus geschmierte Presse war zur Stelle und stellte das Propagandamaterial bereitwillig im Internet zur Verfügung.
Hier geht es zum kompletten Rösler-Comic.
Jetzt mal ernsthaft…. Das Aktionsbündnis Bildungsstreik ist ein junger Zusammenschluss zahlreicher Initiativen, die sich für die Deökonomisierung des Bildungssystems einsetzen. Derzeit beteiligen sich der AStA der Uni Lüneburg, das NOA Referat des Asta, die Linke SDS, die Linksjugend [’solid], die Stipendiat_innen der Hans-Böckler Stiftung, die DGB-Jugend, das GEW Hochschulinformationsbüro, attac Lüneburg, die Piraten Partei, die Schülervertretung Wilhelm-Raabe-Schule, die Schülervertretung des Johanneums sowie zahlreiche engagierte Einzelpersonen.
Die Kernforderungen des Bündnisses lauten:
-Gleichberechtigter Zugang zur Bildung statt Ausgrenzung
-Mehr Raum für Bildung statt Turbolernen
-Öffentlich finanzierte Bildungsinstitutionen statt Privatisierung
-Bildungsziel: Mündige Individuen statt Humankapital
Die Bildungsstreik Demonstration am 02.11., an der ca. 400 Menschen teilnahmen, war die erste große und erfolgreiche Aktion des Bündnisses. Für diesen Monat sind im Rahmen des Global Education Strike vom 14.-22. November zahlreiche weitere kreative Aktionen geplant.

Autorin: Andrea Henkel

NOA und der Bildungs“streik“

Global Week of Education (Strike) nennt es sich und wird vom Team des
Bildungsstreiks Lüneburg organisiert.
Was zunächst nach Streik und damit Veranstaltungsausfall klingt, meint
Protest+Debatte über bessere Bildung, der Name „Bildungsstreik“ hat sich
einfach eingebürgert.
Zwar wurden früher auch ab und an schon Hörsäle oder Audimaxe besetzt- das
ist dieses Jahr nicht geplant.

Stattdessen wird in einer Aktionswoche vom 14.-21.11.2012 bundesweit ein
Forum geboten, um sich über die derzeitige Situation im Bildungswesen und
damit auch an Hochschulen zu verständigen. NOA bietet in diesem Rahmen
mindestens zwei Veranstaltungen an, die wir hiermit bewerben möchten.

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Veranstaltung am Donnerstag, 15.11.2012:

„Einführung in die Hochschulpolitik “, 18.00 Uhr, Hörsaal 4 Campus
Veranstalter: AStA-NOA-Referat (Referat für Nachhaltige Oeffentliche
Aktionen)
Referent Caspar Heybl
Ein kurzer Parforce-Ritt durch die Hochschulpolitik, als Einstieg in die
ganze Misere:
- Wer hat sich den Bologna-Prozess ausgedacht?
- Warum gibt es eigentlich Studiengebühren?
- Gab es vor Leuphana eine Hochschule in Lüneburg?
- Warum gibt die AStA soviel Studiengebühren für Politik aus?
- Wo bekommt ihr eure employability-Bescheinigung?
- Wieviel bringt ein credit point auf ebay?
- usw….

Der Referent hat umfangreiche Erfahrungen in Gremien der akademischen
Selbstverwaltung, der verfassten Studierendenschaft sowie der überregionalen
Vernetzung. Der Vortrag wird einen groben Überblick geben und weiterführende
Quellen geben.
!! Der Vortrag ist Klausur-relevant !!
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Veranstaltung am Montag, 19.11.2012:

Überfordert?-Unterstützt!
Gib Stress im Studium keine Chance
Ein Erzählcafé von und mit NOA
Erzählerinnen: Dipl.Päd Rita Harms (Psychosoziale Beratungsstelle) und
Dipl.SozPäd Kerstin Hanelt (Sozialberatung des Studierendenwerks
Nordostniedersachsen)
AStA-Wohnzimmer
18:00-20:00 Uhr

Am 19. November findet im AStA-Wohnzimmer ab 18 Uhr ein Erzählcafé statt mit
DiplPäd Rita Harms von der Psychosozialen Beratungsstelle des
Studierendenwerks Nordostniedersachsen und ihrer Kollegin Frau Dipl. SozPäd
Kerstin Hanelt von der Sozialberatung.

Die beiden Beratungsstellen stellen ihre Arbeit vor, es gibt dabei sicher
viele persönliche Berichte – Nachfragen sind jederzeit gern gesehen. Die PSB
und die Sozialberatung sind eine der häufigsten Stellen, an die sich
Studierende wenden. Manchmal sind es ganz persönliche Problemlagen, dann
wieder kommen gehäuft ähnliche Schwierigkeiten zur Sprache. Sie haben zu tun
mit dem Alltag Studierender, ihrem Umfeld und dessen Erwartungen,
finanziellen Engpässen, Anforderungen an Selbstorganisation (in einer
Lebensphase der Orientierung!) und Zeitproblemen. So zu tun, als wäre die
Zeit Anfang Zwanzig eine unbelastete, entspannte Studienzeit mit freier
Zeiteinteilung und wenig Zwängen ist weit von der Lebensrealität
Studierender entfernt.

Die Veranstaltung soll einen Einblick in die Arbeit der lokalen
Unterstützung vor Ort geben und Gelegenheit geben zu Austausch und Gespräch.

Kommt doch einfach vorbei!

Euer NOA-Referat

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AStA Universität Lüneburg
- Referat für Nachhaltige Oeffentliche Aktionen (NOA) -
Scharnhorststr. 1
21335 Lüneburg

Tel: 04131 / 677-1510

Der chilenische Frühling. Filmvorführung „La primavera de Chile“ – Der erste Dokumentarfilm über die Studentenproteste in Chile

Aktionsbündnis Bildungsstreik Lüneburg und der AStA Lüneburg laden zur Filmvorführung des ersten Dokumentarfilmes über die Studentenproteste in Chile ein.
Vor einem Jahr begannen in Chile die Proteste der SchülerInnen und Studierenden gegen das von der Diktatur implantierte Bildungswesen, dessen Grundlagen bis heute nicht wesentlich verändert wurden. Sie richten sich gegen die weitgehende Privatisierung, die damit verbundene Profitorientierung, die höchsten Studiengebühren in Lateinamerika und die extreme Verschuldung zahlloser Familien. Sie fordern kostenlose Bildung in der Verantwortung des Staates und stellen das neoliberale System Chiles insgesamt in Frage. Dieser Film hat die wichtigsten Etappen dieses Kampfes um grundlegende soziale Veränderungen festgehalten.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des „Global Education Strike 2012“ statt, eine weltweite Aktionswoche für freien Zugang zu Bildung. Überall auf der Welt organisieren SchülerInnen, Studierende und andere Bildungsbetroffene vom 14. bis 22. November Aktionen, um sich für ein Bildungssystem einzusetzen, das allen Menschen, ohne Diskriminierung oder Zugangshürden, offen steht.

Film: La primavera de Chile (Der chilenische Frühling)
Chile 2012, R: Cristián del Campo Cárcamo, 90 Min, OmeU
Mittwoch 21. November um 19:00 im Freiraum
Eintritt: Spende
plakatfilm